Symmetrie III ZURÜCK
Ganzrationale
Funktionen:

Gerade und ungerade
Exponenten

a-absatz.pcx (280 Byte) Satz
Haben die Variablen einer ganzrationalen Funktion sowohl gerade
als auch ungerade Exponenten, so ist die Funktion weder gerade
noch ungerade. Andere Symmetrien können aber vorhanden sein.

  

a-absatz.pcx (280 Byte) Beispiel
Die folgende Funktion ist weder gerade (d.h. keine Symmetrie zur y-Achse) 
noch ungerade (d.h. keine Symmetrie zum Ursprung). 


       f(x) = 4x2 + 4x + 1

Sie ist jedoch achsensymmetrisch zu  xo = –0.5 . Wie man die Achsensymmetrie
zu x=0.5 überprüft, haben wir ja bereits im Kapitel I erklärt. Hier noch der Graph:
 


a-absatz.pcx (280 Byte) Beweis
Wir müssen nun beweisen, dass eine ganzrationale Funktion, die sowohl gerade
als auch  ungerade Exponenten erhält, weder gerade noch ungerade ist,
aber manchmal andere Symmetrien hat:

Gegeben sei also eine Funktion, die gerade und ungerade Potenzen enthält:

Wir teilen die Summanden so auf, dass alle Summanden mit geraden Exponent
in der linken Klammer stehen, und alle Summanden mit ungeraden Exponenten
in der rechten Klammer:

Am Anfang des Kapitels haben wir gelernt, dass eine ganzrationale Funktion, die nur gerade
Exponenten enthält, eine gerade Funktion ist (symmetrisch zur y-Achse). Die linke Klammer
stellt daher eine gerade Funktion dar. Ebenso haben wir gelernt: Weil die rechte Klammer
nur ungerade Exponenten enthält, muß die rechte Klammer eine ungerade Funktion darstellen,
d.h. eine Funktion, die symmetrisch zum Ursprung ist:

Im Kapitel 2 haben wir gelernt, dass die Summe einer geraden und einer ungeraden eine
Funktion ergibt, die weder gerade noch ungerade ist, son

 Damit ist der Satz bewiesen.

© www.mathematik.net